Kategorie A Temporäre Architektur in NRW

Temporäre Architektur in NRW

Experimente sollen im Projekt "Temporäre Architektur" Anlass bieten, neue Lösungen für schwierige Situationen zu finden. Die Herausforderung, für städtische Orte zeitlich begrenzte Architektur-, Garten- oder Kunstprojekte zu schaffen, richtet sich an Studenten unterschiedlicher Disziplinen in NRW und im Ausland. Im jährlichen Rhythmus soll eine Entwurfsaufgabe an fünf Hochschulen zusammen mit einer Stadt bearbeitet werden. Der von einer Jury gekürte Entwurf wird danach als Kleinst-Architektur oder als Mini-Gartenkunst für vier bis sechs Monate innerhalb eines festen Kostenrahmens verwirklicht. Die Zusammensetzung der Hochschulen, die Federführung und die Städte, die dafür Orte zur Verfügung stellen, wechseln jährlich. Das Baukultur-Programm will interdisziplinäre Kooperationen zwischen Hochschulen im In- und Ausland sowie mit den Städten fördern, experimentelle Freiräume und Zwänge bei der Realisierung gegenüberstellen und die Studenten vor Ort mit Kritik und Zustimmung konfrontieren.


Der erste Wettbewerb läuft nun an. Studenten aus Münster, Dortmund, Aachen, Düsseldorf suchen Szenenbilder und Interventionen für den Gustav-Gründgens-Platz in Düsseldorf.


Der Wettbewerb beginnt am 30. April mit einer Auftaktveranstaltung (16.00 bis 19.00 Uhr) im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in der Kunsthalle in Düsseldorf. Der Landschaftsarchitekt Daniel Sprenger, die Architektin Marlies Dölle, der Szenograph Uwe Brückner und ein bildener Künstler werden aus Sicht ihrer Disziplin das Thema temporäre Architektur beleuchten. Die Vorträge stellen umgesetzte Beispiele wie z.B. die 4. Biennale d´Art Contemporain oder die temporären Gärten in Berlin vor.
Anmeldeschluss: 2004-04-30
Abgabedatum: 2004-06-01
Zugelassen sind: Studenten
Geltungsbereich: Münster, Dortmund, Aachen, Düsseldorf



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